Wiesenbleiche

Im 18. und 19. Jahrhundert war das Bleichen von Wäsche auf Wiesen (Bleiche) eine gängige Methode, um Textilien durch Sonne und Feuchtigkeit weiß zu bekommen.
„Frisch gewebte, ebenso wie durch Gebrauch verschmutzte Textilien wurden der sogenannten Rasenbleiche unterzogen: Auf einer Wiese in der Nähe eines Flusses, dem Bleichplatz oder auch der Tuchbleiche, wurden die von der Wäsche noch nassen Gewebe, aber auch Garne, flach ausgelegt oder aufgespannt und kontinuierlich feucht gehalten (daher die Nähe zum Fluss). Durch Besprengen der Textilien mit Pottaschenlaugen wurden fettige Bestandteile entfernt. Die Bleichwirkung konnte durch Behandlung mit saurer Milch, dem sogenannten ‚Ansäuern‘, verstärkt werden. Die Rasenbleiche war ein sehr zeitaufwendiger Prozess. So dauerte die Rasenbleiche von Baumwolle bis zu drei Monate und bei Leinen bis zu sechs Monate.“
Quelle: Wikipedia

Der ehemalige Bleichplatz wurde 1981/1982 durch den Heimatverein Verne hergerichtet und im Sommer 1982 im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht.
2025/2026 erfolgte die Erneuerung der Bänke und weitere Maßnahmen zur Gestaltung des Platzes.